Image-Barometer Mitteldeutschland

Analyseprojekt - noch offen für Interessenten

Mittel-de.de dokumentiert und kommentiert seit mehreren Jahren aus einer unabhängigen und integrativen Perspektive empirische und historische Befunde zum Image von Mitteldeutschland bzw. einzelnen Gebieten oder Orten der Region. Im Umfeld der Redaktion von Mittel-de.de werden künftig auch in größerem Maße als bisher eigene Analysen durchgeführt. Dies geschieht im Rahmen eines modulartigen Projektes "Image-Barometer mitteldeutsche Region/mitteldeutsche Städte".

Der Begriff Image soll hier vereinfachend für ein Vorstellungsbild stehen, das sich aus Bekanntheit, Wissen, Gefühlen, Einstellungen und anderen Komponenten speisen kann. Eine Region - so auch die (wie auch immer verstandene) Region Mitteldeutschland - und die darin enthaltenen Orte bilden bei ihren Bezugsgruppen (Teilöffentlichkeiten, Zielgruppen) innerhalb und außerhalb der Region ein bestimmtes Image von sich aus. Diese Regionen- und Städte-Images beeinflussen das Denken und Handeln dieser Bezugsgruppen (z. B. von Entscheidern, Investoren, Touristen etc.) und haben damit auch monetäre Relevanz.

Das Analyseprojekt ist noch offen für interessierte Akteure und Unterstützer aus der Region und ihren Orten, Organisationen etc. 2005 besteht beispielsweise eine Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden (insbesondere über das Hauptseminar "Kommunikation und Raum" am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Philosophischen Fakultät).


Wie kommen Orte und Region in den Medien vor?

Innerhalb eines breiteren Spektrums an möglichen Analysemethoden konzentriert sich das Projekt zunächst auf die Ermittlung von Images in Printmedien und damit auch auf die Resonanz von Pressearbeit/PR. Images werden unter den Bedingungen einer modernen Kommunikations- und Mediengesellschaft wesentlich durch Massenmedien gebildet und transportiert. Verschiedene regionale und kommunale Akteure (Regionenmarketing, Landesregierungen, IHKs etc.) versuchen mittels aktiver Kommunikation (Öffentlichkeitsarbeit/PR, Marketing, kulturell-historisch basierte Imagepflege etc.), die Herausbildung positiver Images zu befördern und zu steuern.

Akteure, die eine solche Imagepolitik betreiben, haben im Rahmen einer notwendigen Ausgangsanalyse und Evaluierung ihrer Kommunikation ein Interesse daran, die bei Teilöffentlichkeiten und in den Medien vorhandenen Images empirisch und fundiert zu erforschen. Zugleich stellt der Zusammenhang von PR bzw. Marketing, Medienberichterstattung und Regionen- bzw. Städte-Images, also das Verhältnis von Kommunikation und Raumvorstellungen, ein interessantes wissenschaftliches Problem dar.


Weitere Informationen:
Dr. Tobias Liebert
Rosa-Luxemburg-Straße 6
D-06667 Weißenfels
Tel.: (0 34 43) 30 13 00
Fax: (0 34 43) 44 17 56
E-Mail: liebert.wsf@t-online.de