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Immer in der Mitte

Weißenfels besitzt eine natürlich-geografische Mittelstellung zwischen dem Industrie- und Ballungsgebiet Leipzig-Halle einerseits und dem landschaftlich reizvollen Saale-Unstrut-Gebiet andererseits. Dieses "Sowohl-als-auch" paart sich mit einer günstigen Zentrallage im südlichen Sachsen-Anhalt. Merseburg (Sitz der Kreisverwaltung Merseburg-Querfurt, Fachhochschule), Naumburg (Verwaltungssitz des Burgenlandkreises) und Zeitz (u. a. Industriepark Hydrierwerk) sind schnell zu erreichen. Weißenfels liegt im Dreiländereck von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.


Auto top, Bahn na ja...

Weißenfels verfügt über eine vorzügliche Anbindung zum Fernstraßennetz. Die sechsspurig ausgebaute Autobahn A 9 durchquert das Weißenfelser Land. Kaum eine andere vergleichbare Stadt in Mitteldeutschland liegt so günstig an der Autobahn wie Weißenfels (Entfernung 4 km). Über die A 9 ist auch der Flughafen Leipzig-Halle (Schkeuditz) zu erreichen (Entfernung ca. 35 km). Unweit von Weißenfels ist das Autobahnkreuz Rippachtal entstanden, das die neue A 38 mit der A 9 verbindet. Mit dem schrittweisen Ausbau der A 38 wird die Erreichbarkeit von Weißenfels aus den Räumen Magdeburg, Südharz/Göttingen und Dresden bzw. Chemnitz weiter verbessert.

Bahnhof Weißenfels liegt an einer wichtigen Bahnstrecke. Eisenbahnzüge von Nord (Berlin) nach Süd (München) und von West (Frankfurt am Main) nach Ost (Dresden) kreuzen sich hier im Saaletal. Von den InterCityExpress-Zügen sieht Weißenfels leider nur die Rücklichter. Nächster InterCityExpress-Knoten ist Leipzig (35 km), einige ICE-Züge stoppen auch im nahen Naumburg (15 km). InterCity-Züge (die ehemaligen InterRegio-Züge) halten in Weißenfels. Dichter Regionalbahnverkehr besteht insbesondere mit Halle. Der Busbahnhof der Regionalverkehrsgesellschaft mbH Weißenfels befindet sich an der Promenade.


Entlastung für die Innenstadt

Nach planerischen Anläufen in den 1930er Jahren und dann in der DDR-Zeit geriet die fehlende Umgehungsstraße nach 1989/90 zum Weißenfelser Top-Thema. Die Weißenfelser Innenstadt mit nur einer Saalebrücke erstickte unter dem wachsenden Autoverkehr. Am 15. Dezember 1992 grub der damalige Bundesverkehrsminister den symbolischen Spatenstich für die neue Ortsumgehung. Der erste Abschnitt in einer Länge von 2,6 Kilometer wurde am 21. Dezember 1994 eröffnet. Freie Fahrt auf der gesamten Trasse hieß es am 3. November 1997. Nach der großzügigen Lösung für die B 91 einschließlich der Anbindung von B 87 aus Leipzig und B 176 aus Hohenmölsen haben sich nun die Verkehrsprobleme - allerdings in entschärfter Form - verlagert: Erforderlich bleibt eine befriedigende Anbindung der B 176 aus Freyburg (Nordspange) und auch der B 87 aus Naumburg.


Kreisel im Zentrum und Tunnel am Georgenberg

Seit dem 20. März 2000 wurde die neuralgische innerstädtische Kreuzung am Schwedenstein zu einem Kreisverkehr umgebaut. Schön sieht er aus, der neue Kreisel. Und er ermöglicht erstmals ein Abbiegen aus der Langendorfer in die Naumburger Straße. Die Anbindung der B 87 in Richtung Westen konnte damit wesentlich verbessert werden. Im Dezember 2002 wurde ein weiterer Kreisel am Niemöllerplatz dem Verkehr übergeben. Seit 2005 bindet die neue Georgenberg-Trasse mit einem Tunnel den Südosten der Stadt (Schlossbezirk, Klemmberg und Kugelberg) optimal an das Zentrum an. Wer vom Kreisel am Schwedenstein über die Nikolaistraße, durch den Georgenberg-Tunnel und am Parkhaus Zentrum vorbei die Zeitzer Straße hoch zum Schloss Neu-Augustusburg oder auf den Weißenfelser Klemmberg fährt, erlebt sehr schön die hüglig-bergige Lage von Weißenfels.

Große Straßenbrücke über die Saaleaue

"Die Bürger von Weißenfels und alle Verkehrsteilnehmer können aufatmen. (...) Die sieben Kilometer lange vierstreifige Ortsumgehung mit insgesamt zehn Ingenieurbauwerken und einem Gesamtumfang von 160 Millionen DM ist die derzeit größte Verkehrsbaumaßnahme Sachsen-Anhalts, ausgenommen die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit. (...) Das Herzstück der neuen Nord-Ost-Tangente ist die Brücke über die Saale, das Saaletal und die Anlagen der Deutschen Bahn AG. Sie nimmt mit 792 Metern Länge eine Sonderstellung ein. (...) In 30-monatiger Bauzeit wurde das über 50 Millionen DM teure Bauwerk (...) realisiert." (Guzek: Es ist vollbracht! In: Nordosttangente Weißenfels B 91n. 1997. S. 3)

Umgehungsstraße

"Das zweite große Verkehrsprojekt, das im Landkreis realisiert wurde, ist das erste Teilstück der Südharz-Autobahn A 38 zwischen Leuna und Lützen. Hier rollt seit August (1997...) der Verkehr. Die Gesamttrasse soll im Jahr 2005 fertig sein. Momentan ist sie 9,3 Kilometer lang." (Entlastung für den Verkehr. In: Mitteldeutsche Zeitung. Sonderbeilage. 10. 11. 1998. S. V6)

Bauarbeiten an der Kreuzung Schwedenstein im Frühjahr 2000

"Zur Lösung (der...) innerstädtischen Verkehrsproblematik wurde in den letzten Jahren das Verkehrsprojekt Georgenberg/Friedrichsstraße geplant und in seinen einzelnen, bereits in Durchführung befindlichen Projekten vom Stadtrat der Stadt Weißenfels jeweils beschlossen. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Verkehrsprojektes (...) bildet das Parkhaus am Georgenberg." (Altstadt Weißenfels Sanierungszeitung. Ausgabe Nr. 2. Dezember 1999. S. 4)

Bahngleise unterhalb des Burgwerbener Weinbergs

Zum Image und zur Außendarstellung von Weißenfels siehe u. a.: "So wird Weißenfels zum Zentrum des Südens. PR-Experte Dr. Tobias Liebert im Interview". In: Weißenfelser Abendblatt, Mai 2004, S. 2.

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