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Ins Quellgebiet der Rippach - um Hohenmölsen und Teuchern

Folgt man der Rippach bachaufwärts, gelangt man weiter in den ehemaligen Kreis Hohenmölsen, heute zu Weißenfels gehörend. Auch wenn dort die Industrie mehr ins Blickfeld gerät, bleibt der Weg interessant. Links und rechts der Rippach gibt es noch so manche Entdeckung zu machen. Sei es die Erinnerungsstätte an den barocken Komponisten Reinhard Keiser in Teuchern (Am Markt 9). Oder das Bergbaumuseum in Deuben-Tackau an der B 91 Richtung Zeitz, schon jenseits der Kreisgrenze zum Burgenland. Aufgeforstete Kippenlandschaft hat zudem ihren eigenen Reiz und verspricht noch mehr für die Zukunft. Sand wie in der Sahara bietet der "Mondsee" Pirkau bei Hohenmölsen, manche Nord- und Ostseebäder sind schlechter dran.


Abseits der Hauptwanderrouten im Nautschketal

Im Süden des Kreises Weißenfels bietet uns der anmutige Lauf der Nautschke einen schönen Wanderweg. Ein günstiger Ausgangspunkt dafür ist das Dorf Gröbitz, wohin man mit dem Bus gelangt. Dort steigen wir zur Mühle im Nautschketal hinab, der Bach selbst kommt bereits aus Richtung Stößen. Unser Weg führt aber bachabwärts, immer in der Nähe des linken Ufers. Rechts des Wiesengrundes erstreckt sich der Kirschberg, links im Wald liegen einige Schluchten - "Mordhölle" genannt. Zuvor sollten wir jedoch noch einmal zurückschauen: das am Hang hochkletternde Gröbitz mit seiner Kirche ergibt ein reizvolles Bild. An einer Kreuzung erwecken zwei alte Wegsteine unsere Aufmerksamkeit. Bald danach lugen linkerhand die Häuser von Schmerdorf hervor, wir tangieren den kleinen Ort aber nur.

Kurz steigt der Weg an, am bergseitigen Rand des "Klosterholzes" entlang wandern wir weiter. Das Bachtal unten bezeichnet der "Landschaftspflegeplan" von 1989 als das schönste im Kreis Weißenfels. Allerdings kann man die Nautschke nicht sehen, dafür im Erlenwald sogar manche Nadelbäume. Nun geht es wieder abwärts, an der Mühle kurz vor Pohlitz hat uns das Wasser wieder. Von Gröbitz bis hierher haben wir eine reichliche halbe Stunde gebraucht.

Etwa noch einmal so weit ist es von der "Teichmühle" entlang des Baches bis zu seiner Mündung in die Wethau beim gleichnamigen Dorf. Oder auf einer Fahrstraße Richtung Süden zum idyllischen Waldbad Scheiplitz. Dabei müssen wir an Gieckau vorbei und die B 180 überqueren. Sowohl von Wethau als auch von Scheiplitz gibt es Verkehrsverbindung nach Naumburg.

Langendorf vor den Toren der Stadt

Szene in Langendorf


Ein weiterer Wandertipp

Bachidylle

Im Südwesten des Weißenfelser Kreises gibt es noch ein weiteres Bachtal, das einer touristischen Entdeckung harrt. Nämlich das des Kötschbaches (oder auch Ketzbach genannt). Ein schöner Wanderpfad führt von Prittitz über Possenhain bis zur Öblitzschleuse an der Saale. Dabei wird der bekannte Weg Leißling-Schönburg gekreuzt.


Rastplätze im Weißenfelser Land

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